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Buchpatenschaft

Eine besondere Form der Unterstützung ist die SBS-Buchpatenschaft. Damit übernehmen Sie die Produktionskosten eines Buches in Blindenschrift oder als Hörbuch.

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In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wünsche bezüglich Buchauswahl und Erscheinungsform. Wir führen eine Liste aktueller Kundenwünsche, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

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Die Produktionskosten für ein ganzes Buch betragen pauschal 4'000 Franken. Mit einer «Kleinbuchpatenschaft» können Sie die Produktion eines Buches auch mit kleineren Beträgen unterstützen. Sie entscheiden, wie viel und wie oft Sie uns spenden möchten.

Sind Sie an einer Buchpatenschaft interessiert? Gerne beraten wir Sie persönlich unter Telefon 043 333 32 32 oder per E-Mail an spenden@sbs.ch.

Für folgende Bücher suchen wir noch Buchpatinnen und Buchpaten:

Buchpatenschaft Hörbuch

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Das verlorene Wochenende

Das verlorene Wochenende Charles Jackson

Manhattan 1936, East Side. Der Schriftsteller Don Birnam trinkt. Und er hat längst jenen Punkt erreicht, an dem «ein Drink zu viel ist und hundert nicht genügen». Er widersetzt sich allen Versuchen seines Bruders Wick, ihn zu einem langen Wochenende auf dem Land zu überreden, und bleibt fünf Tage allein in der gemeinsamen Wohnung. Don trinkt, beschafft sich Geld, verliert es, besorgt sich neues, landet auf der Alkoholstation, trinkt weiter. Schwankend zwischen Euphorie und Verzweiflung, Selbsterkenntnis und Selbsttäuschung, Inspiration und Panik, glasklarem Denken und tiefer Umnachtung, fällt Don zunehmend ins Delirium.

Stadt hören – Klangspaziergänge durch Zürich

Stadt hören – Klangspaziergänge durch Zürich Andres Bosshard

Sind Sie ganz Ohr? «Stadt hören» lädt Sie ein, Klangspaziergänge und akustische Entdeckungsreisen durch Zürich zu unternehmen. Folgen Sie dem Plätschern der Trinkwasserbrunnen. Tauchen Sie Schritt für Schritt ein in die vielschichtigen Klangdimensionen der Stadt. Entdecken Sie die schönsten hörenswerten Orte. Und auch, dass wir im Lärm einzelne Töne nicht mehr auseinanderhalten. Das Weghören ermüdet. Umso wichtiger sind Klangoasen.
Andres Bosshard bringt uns historische Klangräume zurück und macht uns vertraut mit künstlerischen Visionen zur Gestaltung der klingenden Stadt. Dem Buch beigelegt ist die «Choreophonie des Stadtklangs von Zürich», eine Komposition des Autors.

Sieben Jahre Nacht

Sieben Jahre Nacht Jeong Yu-Jeong

Sein Vater ist ein Versager: ein ehemaliger Baseballspieler, der auf Druck seiner Frau eine Stelle als Stausee-Sicherheitsmanager annimmt, um die Schulden zu bezahlen. In einer nebligen Nacht wird dieser Vater zum «Stausee-Monster» – er ermordet ein Mädchen und öffnet den Stausee, um das ganze Dorf hinwegzufegen. Wie kann ein elfjähriger Junge überleben, wenn alle Welt in ihm den Sohn des «Stausee-Monsters» sieht? Sieben Jahre lang muss er sich verstecken. Dann tauchen rätselhafte Besucher auf. Nach einem erneuten dramatischen Ereignis wird die Vergangenheit aufgerollt und die tatsächlichen Geschehnisse am Stausee werden Stück für Stück aufgedeckt.
Jeong Yu-Jeong (geb. 1966) wird «Koreas Stephen King» genannt. Die Autorin zieht alle Register ihres Könnens, und das ist atemberaubend vielschichtig. Charaktere wie aus einem Roman von Dostojewski. Eine komplexe Handlung, die ausufern würde, hätte die preisgekrönte Autorin ihre Erzählzügel nicht so sicher in den Händen. Ein psychologisch ausgefeilter Thriller mit mythisch-magischer Atmosphäre.

Die Hexe Lakritze – Die schönsten Geschichten

Die Hexe Lakritze – Die schönsten Geschichten Eveline Hasler

Man hat es nicht leicht als Hexenkind. Da gibt es die Hexenschule, in der man immer pünktlich sein muss, Zaubersprüche, die man sich merken sollte und einen Besen braucht man ja auch. Lakritze zaubert sich einen starken Drachen herbei, der sie beschützen soll. Weil sie den mittleren Teil des Spruchs vergisst, sieht Schloff, der Drache, ziemlich merkwürdig aus. Als Lakritze ihre Künste in der Menschenschule ausprobiert, erlebt sie erstaunliche Überraschungen. Doch was ist, wenn kein Zauberspruch mehr wirkt? Potz Blitz, da kann nur noch der Zauberer Zinnobro helfen ... Die wiederkehrenden kurzen Sätze oder Zaubersprüche animieren wunderbar zum Nachsprechen.

Buchpatenschaft Blindenschrift

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Diese Fremdheit in mir

Diese Fremdheit in mir Orhan Pamuk

Kann man die falsche Frau heiraten und trotzdem die grosse Liebe finden? Mevlut ist Strassenverkäufer in Istanbul, als er sich Ende der 1960er-Jahre auf der Hochzeit seines Cousins in die jüngere Schwester der Braut verliebt. Er schreibt ihr Liebesbriefe nach Ostanatolien. Doch statt der Angebeteten soll er deren Schwester heiraten. Was Mevlut Rayiha dann auch pflichtbewusst tut. Ein Jugendfreund nimmt seine Angebetete zur Frau. Die beiden Familien leben drei Jahrzehnte in enger Verbundenheit, doch dann nimmt ihr Schicksal eine dramatische Wende. Ein grossartiger Schelmenroman und ein Familienepos – vor allem aber erzählt der Nobelpreisträger Pamuk eine erstaunliche Liebesgeschichte und stellt dabei Istanbul aus der Sicht kleiner Leute dar.

Die entwendete Handschrift

Die entwendete Handschrift Gabrielle Alioth

Im Konstanzer Inselhotel wird der angesehene Mittelalterhistoriker Richard Merak tot aufgefunden. Er hätte den Hauptvortrag am Kongress zum 600-jährigen Jubiläum des Konzils von Konstanz halten sollen. Seine Beerdigung bringt Laura in ihre Heimatstadt Basel zurück und zwingt sie, sich mit ihrem früheren Leben als Meraks Ehefrau und dem Basler Patriziat auseinanderzusetzen. Dabei stösst sie auf Widersprüche zwischen der wissenschaftlichen Arbeit ihres Mannes und den Erkenntnissen seines erfolglosen Rivalen Hans Peterson, der einige Monate zuvor im Rhein ertrunken ist. Sie verfängt sich in einem Netz von Heimlichkeiten und wird selbst zur Verdächtigen.

Unter Vormundschaft: Das gestohlene Leben der Lina Zingg

Unter Vormundschaft: Das gestohlene Leben der Lina Zingg Lisbeth Herger

1958 wird Lina Zingg als 18-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Einige Monate später vermittelt man sie – mit der Diagnose Schwachsinn – als Hausangestellte an eine Familie. Dort arbeitet Lina über 50 Jahre ohne Frei- und Ferientage im Haushalt, wird sexuell missbraucht und misshandelt. Die Hausherrin drängt auf Entmündigung. Die Zürcher Behörden werden erst 2011 aktiv, nachdem die Töchter der Täterin eine Gefährdung melden.Die Geschichte einer Versklavung in gutbürgerlichem Milieu. Auf der Basis umfassender Recherchen erzählt Lisbeth Herger, wie die Vormundschaftsbehörde in ihrem Auftrag versagt hat. Ein schockierender Extremfall, der dennoch wesentliche Grundmuster der Schweizer Psychiatrie- und Vormundschaftsgeschichte illustriert.

Der japanische Liebhaber

Der japanische Liebhaber Isabel Allende

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie vorher noch keine hatte: extravagant, mitreissend und an die achtzig Jahre alt. Doch bald spürt Irina, dass Alma seelisch verwundet ist. Eine Wunde, die nur vergessen scheint, wenn eines der edlen Kuverts im Postfach liegt. Aber wer schreibt Woche um Woche diese Liebesbriefe? Auch um sich von den eigenen Lebenssorgen abzulenken, folgt Irina diesen Spuren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise weit in die Vergangenheit.

Folgende Buchtitel wurden dank einer Buchpatenschaft produziert:

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Der Mann, der das Glück bringt

Der Mann, der das Glück bringt Catalin Dorian Florescu

Elena, Fischerstochter aus dem Donaudelta, und Ray, erfolgloser Künstler, der an den Durchbruch glaubt, lernen sich in New York kennen. Sie muss die Asche ihrer Mutter nach Amerika bringen. Er will erreichen, was sein Grossvater für sich erhoffte. Ihre Lebenswege finden zusammen, als sie einander ihre Familiengeschichten anvertrauen, die in die Welt New Yorks und des Donaudeltas von 1899 bis zur Gegenwart führen.

Schwarze Magnolie – Wie ich aus Nordkorea entkam

Schwarze Magnolie – Wie ich aus Nordkorea entkam Hyeonseo Lee

Aufgewachsen in einer liebevollen und privilegierten Familie, erlebt die 1980 geborene Hyeonseo eine - für nordkoreanische Verhältnisse - sorglose Kindheit in einer Stadt, die nur durch einen Fluss von China getrennt ist. So sind es mehr Neugier und Mutprobe, dass sie sich mit knapp 18 über die Grenze wagt. Doch der Geheimdienst weiss von ihrem «Ausflug» - eine Rückkehr wird somit unmöglich. 10 Jahre lebt sie als Illegale in China, bis es ihr gelingt, über Shanghai nach Südkorea zu gelangen. Ihre Sehnsucht nach der Familie und die Tatsache, dass auch der Bruder ins Visier des Geheimdienstes geraten ist, lassen sie das Wagnis eingehen, Mutter und Bruder aus Nord- nach Südkorea zu schleusen.

WeQ More than IQ – Abschied von der Ich-Kultur

WeQ More than IQ – Abschied von der Ich-Kultur Peter Spiegel

Der gesellschaftliche Umstieg vom IQ- in den WeQ-Modus ist der neue Megatrend, der Politik, Wirtschaft und Kultur revolutioniert. Leistungen durch die alleinige Konzentration auf die Intelligenz Einzelner haben ausgedient. Ob freie Lernsoftware, Design Thinking oder Share Economy - überall offenbaren Wir-Qualitäten ihre herausragenden und bestechenden Potenziale.

Die Vertreibung aus dem Paradies

Die Vertreibung aus dem Paradies Peter Stamm

Im Sommer 2014 hält Peter Stamm die Bamberger Poetikvorlesungen. Zum ersten Mal erzählt er vom Erzählen, versucht eine Antwort zu finden auf die Frage, was er da eigentlich tut. Diese Frage führt ihn zurück in das Paradies seiner Kindheit und Jugend, zurück an die Anfänge seines Schreibens und zu den Fragen nach dem Leben überhaupt. Zahlreiche bisher nur verstreut veröffentlichte poetologische, journalistische und essayistische Texte ergänzen den Band.

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Porträt einer Mitarbeiterin der Mittelbeschaffung

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