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Neuheiten & Empfehlungen

Krimi, Liebesroman oder Tatsachenbericht? Stöbern Sie in unseren Neuerscheinungen oder lassen Sie sich von unseren Empfehlungen inspirieren. In der Bestenliste finden Sie die beliebtesten Titel.

Neuheiten

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Balg

Balg Tabea Steiner

Als der Traum vom Familienidyll auf dem Land für Antonia und Chris platzt, trennen sie sich. Antonia sorgt fortan allein für Timon, kümmert sich aber nur halbherzig um ihren Sohn. Timons Leid verklingt ungehört. Einzig der ehemalige Lehrer Valentin, der sich wie Timon eingeengt und ausgeschlossen fühlt, findet Zugang zu ihm. Zwischen den beiden wächst ein fragiles Vertrauen, das von den Dorfbewohnern misstrauisch beäugt wird.

Jack Parlabane – Dein Ende

Jack Parlabane – Dein Ende Chris Brookmyre

Diana Jager ist eine erfolgreiche Chirurgin, die in ihrem Blog Missstände im Medizinwesen aufdeckt. Das gefällt nicht allen. Peter Elphinstone ist ein lebenslustiger Informatiker. Ein halbes Jahr nach der Blitzhochzeit mit Diana verschwindet sein Auto in einem Fluss, und mit ihm Peter. Jack Parlabane überschreitet als Journalist gern die Grenzen des Erlaubten. Nun soll er den Beweis liefern, dass Diana eine eiskalte Mörderin ist.

Italienische Stunden

Italienische Stunden Marina Stepnowa

Ogarjow Iwan Sergejewitsch, 42, ist Arzt in Moskau. Diese Rolle fühlte sich vom ersten Studientag an fremd an. Er steckt im falschen Leben. Die Erwartungen seiner Eltern, der Tod seiner Mutter, der er nicht helfen konnte, seine Ehe, alles ist mit seiner Entscheidung für die Medizin verwoben. Erst als er Malja trifft, die er vom ersten Augenblick an liebt, wagt er den Schritt aus dem Alltag. Mit Malja bricht er nach Italien auf und wagt das Unvorstellbare.

Südlichter

Südlichter Nina George

Sommer in der Provence, warme Augustnächte, duftende Tage. Die Perseiden ziehen über den Himmel und die Liebe geht unter den Menschen umher und versieht sie mit seinem Mal. Die Liebe ist ein Mann, und er erleidet unvermutet einen Unfall mit der Unmöglichkeit: Das Mädchen Marie-Jeanne kann die Liebe sehen. Und auch die Verbindungen zwischen den Menschen, die füreinander bestimmt sind. Nur: Was soll sie damit anfangen?

T. Singer

T. Singer Dag Solstad

Singer ist vierunddreissig und hat gerade die Ausbildung zum Bibliothekar abgeschlossen, als er mit dem Zug in der Kleinstadt Notodden ankommt, um ein neues Leben zu beginnen. Er verliebt sich in Merete, eine Töpferin, und zieht mit ihr und ihrer kleinen Tochter zusammen. Im Lauf der Jahre beginnt die Beziehung zu bröckeln. Und gerade als sich das Paar scheiden lassen will, nimmt Singers Schicksal durch einen Autounfall eine unerwartete Wendung.

Endstation

Endstation Wolfgang Kaes

2013: Ein Student wird tot aus dem Rhein geborgen. Die Ermittlungsbehörden mutmassen Suizid, die Akte wird geschlossen. 2018: Thomas Mohr von der Ein-Mann-Abteilung "Cold Cases", die eigens geschaffen wurde, um ihn zu vergessen, stösst auf den Fall des toten Studenten. Er weckt seinen Ermittlerspürsinn, denn an der Akte ist etwas faul. Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine dunkle Parallelwelt zutage.

Die Kunst zu verlieren

Die Kunst zu verlieren Alice Zeniter

Naïma hat es lange nichts bedeutet, dass ihre Familie aus Algerien stammt. Wie soll ihre Verbindung zu einer Familiengeschichte aussehen, die sie nicht kennt? War ihr Grossvater wirklich ein "Harki", ein Verräter? Vielleicht könnte die Grossmutter es ihr erzählen, aber nur in einer Sprache, die Naïma nicht versteht. Und ihr Vater, der 1962 nach Frankreich kam, redet nicht über das Land seiner Kindheit. Um mehr zu erfahren, tritt Naïma eine Reise an.

Perwanas Abend

Perwanas Abend Bachtyar Ali

Für Perwana und ihre Freundinnen hat das tägliche Leben unüberwindbare Grenzen. Die Väter, die Brüder, aber auch die tyrannischen Hüterinnen von Sitte und Glauben sitzen ihnen im Nacken. Hier ist kein Platz für ihre Talente und schon gar nicht für die Liebe. Eine nach der anderen verschwindet aus der Stadt - zusammen mit ihrem Geliebten. Wo ziehen sie hin?

Das schönste Mädchen Havannas

Das schönste Mädchen Havannas Susana López Rubio

Kuba, 1947. Der junge Patricio schlägt sich als Schuhputzer durch, bis er versehentlich die Schuhe des Mafiabosses Carlos Valdés ruiniert. Wenig später findet Patricio eine Arbeit im eleganten Kaufhaus El Encanto. Er lernt eine zauberhafte junge Frau kennen, verliebt sich sofort in Gloria und ist völlig verzweifelt, als er erfährt, dass sie ausgerechnet mit Carlos Valdés verheiratet ist.

Die Tauben von Brünn

Die Tauben von Brünn Bettina Balàka

Der Brieftaubenzüchter Wenzel Hüttler gewinnt 1840 im Lotto. Johann Karl von Sothen, der im selben Haus wohnt, stiehlt den Lottoschein und legt so den Grundstein für sein Vermögen. Nach Hüttlers Tod betreibt dessen Tochter die Brieftaubenzucht weiter. Sothen fingiert Verliebtheit und sie hilft ihm gegen ihren Willen beim Lotteriebetrug: Wenn in Brünn die Ziehung erfolgt ist, kann man in Wien noch setzen, bis der reitende Bote mit den Gewinnzahlen eintrifft. Eine Taube ist jedoch viel schneller.

Paradies möcht ich nicht

Paradies möcht ich nicht Eric Bergkraut

Im April 1943 kommt es in Zürich zu einem ungewöhnlichen Zusammentreffen: Eine junge, politisch engagierte Protestantin verliebt sich in einen jüdischen Flüchtling aus Wien. Sie gründen eine Familie. 75 Jahre nach dieser Begegnung spürt Eric Bergkraut den Geschichten seiner Eltern nach. Er erzählt von der List des Überlebens und der Last der Verfolgung, vom Lebenshunger, familiären Verstrickungen und den hinterlassenen Spuren bei den Kindern.

Massimo Capaul – Endstation Engadin

Massimo Capaul – Endstation Engadin Gian Maria Calonder

Massimo Capaul will mit der Rhätischen Bahn ins Albulatal fahren. Noch ehe der Ausflug richtig begonnen hat, ist er vorbei: Personenunfall im Tunnel. Aus der Bahnfahrt wird eine Wanderung. Capaul trifft eine Schauspielerin, Fräulein Nietzsche genannt, und eine Gruppe Eisenbahnfans, die den Durchstich des Tunnelneubaus feiern wollen. Es sickert durch, dass der Tote im Tunnel ein Mineur der Baustelle war. Dann stürzt ein zweiter Mineur tödlich vom Viadukt. Die Männer waren enge Freude, und beide kannten Fräulein Nietzsche.

Trost

Trost Ida Hegazi Høyer

Eine namenlose Frau reist alleine nach Lissabon, Berlin und Brüssel. In jeder Stadt beginnt sie eine Beziehung: einmal mit einem Mann, einmal mit einer Frau und zuletzt mit einem viel jüngeren Mann. Drei Begegnungen zwischen Anonymität und Begehren, drei Grossstädte, drei Paare, die sich im Trubel einer atemlosen Gegenwart finden. Immer wieder lässt die Frau sich auf Intimität ein, ohne zu wissen, ob der andere Gefahr oder Trost bedeutet.

Hannover-Krimi – Alte Sünden

Hannover-Krimi – Alte Sünden Susanne Mischke

Endlich läuten die Hochzeitsglocken für Kommissarin Jule Wedekin und Fernando Rodriguez. Einzig Pfarrer Hector Santiago fehlt. Er liegt tot in seinem Wohnzimmer, erschlagen von einer Voodoo-Figur. Hauptkommissar Völxen schwant Böses. Hat der Mord am Priester mit dem dreizehn Jahre alten Mordfall an der fünfzehnjährigen Kristina zu tun? Pfarrer Santiago hat dem vermeintlichen Täter vor wenigen Tagen im Gefängnis die letzte Beichte abgenommen.

Bakhita

Bakhita Véronique Olmi

Bakhita ist sieben, als sie aus ihrem Dorf im Sudan entführt und versklavt wird. Als ein italienischer Konsul sie kauft, setzt sie alles daran, mit ihm nach Italien zu kommen. Hier hört sie erstmals von Jesus Christus und beschliesst, dem "gekreuzigten Sklaven" als einzigem Herrn zu dienen. Die Menschen gewöhnen sich an den Anblick der schwarzen Nonne, doch die Spuren der Vergangenheit bleiben ihr auf den Körper geschrieben. - Josephine Bakhita (1869–1947) wurde von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Enthält drastische Schilderungen von Gewalt und Missbrauch.

Paul Klee

Paul Klee Daniel Kupper

Paul Klee hat in seinem Werk eine vollkommen neue Bild- und Formensprache entwickelt, die nicht mehr direkt aus der sichtbaren Welt abgeleitet ist, sondern bei den Urformen wie Punkt, Linie und Fläche beginnt und in eine autonome künstlerische Wirklichkeit führt. Damit gelang ihm ein Durchbruch zur Moderne, dessen Wirkung bis heute anhält.

Orientalismus

Orientalismus Edward W. Said

Edward Said entlarvt das Bild des Westens vom Orient als einseitig und als Projektion, da der "Orient" schlicht als "anders als der Okzident" verstanden wurde. Er verfolgt die Tradition dieses Missverständnisses durch die Jahrhunderte, in denen Europa den Osten dominierte, und zeigt, wie dieses Bild den Westen weiter beherrscht. Weil es dem Orient verwehrt wird, sich selbst zu repräsentieren, wird ein wahres Verständnis der Kulturen verhindert. - Erstmals 1978 erschienen.

Wir sind nicht wie Eidechsen

Wir sind nicht wie Eidechsen Erika Bianchi

Der Familienpatriarch Zaro ist tot, und das toskanische Dorf Ponte a Emo trägt ihn zu Grabe. Nur seine Tochter Isabelle ist nicht gekommen, denn sie und Zaro verbindet eine Geschichte, deren Wurzeln so tief reichen wie die Verletzungen, die daraus resultierten. Die Nacht, in der Isabelle gezeugt wurde, schien das Schicksal der Frauen in der Familie zu bestimmen. Auch das von Isabelles Töchtern, gerufen Eidechse und Kolibri.

Vinyl-Detektiv – Murder Swing

Vinyl-Detektiv – Murder Swing Andrew Cartmel

Der "Vinyl-Detektiv" ist Plattensammler und Spezialist für seltene LPs. Die geheimnisvolle Nevada Warren heuert ihn für eine Unsumme an, um für einen anonymen Auftraggeber eine Platte eines winzigen kalifornischen Jazz-Labels aus den 50ern zu finden. Bald häufen sich seltsame Todesfälle, die alle mit der Platte zu tun haben könnten. Zudem hat der Detektiv die "Aryian Twins" Heinz und Heidi an der Hacke, zwei ziemlich extravagante Killer.

Ich bin ein Schicksal

Ich bin ein Schicksal Rachel Kushner

Romy Hall tritt eine zweimal lebenslängliche Haft in der Stanville Women's Correctional Facility in Kaliforniens Central Valley an. Draussen San Francisco, wo sie aufwuchs und wo ihr kleiner Sohn Jackson lebt. Drinnen hunderte Frauen, die um das Nötigste zum Überleben kämpfen. Aber es gibt auch Hoffnung in Form eines noch an Ideale glaubenden Sozialarbeiters, der sich der jungen Frau annimmt.

Empfehlungen

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Quichotte

Quichotte Salman Rushdie

Salman Rushdie interpretiert in «Quichotte» das grosse Vorbild, Miguel de Cervantes Saavedras «Don Quijote» aus dem 17. Jahrhundert neu als eine spätmoderne Geschichte des 21. Jahrhunderts. Der Realismus des Originals ist nicht mehr in der Lage, unsere Welt zu beschreiben. Heute liefern das Surreale und Absurde eine genauere Deskription des wirklichen Lebens. Wir sind nicht mehr in La Mancha, sondern im Land Donald Trumps. Der Ritter ist ein alter, indischer Dummkopf namens Ismail Smile, der seinen Job als Pharmaverkäufer verliert und mit einem Sohn namens Sancho, den er sich ausgedacht hat, auf eine Reise quer durch Amerika aufbricht. Ismail hofft, das Herz eines jungen TV-Stars namens Salma zu gewinnen, einer indisch-amerikanischen Landsfrau, deren beliebte Talkshow sie zu einer neuen Oprah gemacht hat. So wie Cervantes Don Quijote wegen der vielen Ritterromane den Verstand verlor, trübt sich Quichottes Gehirn durch zu viel Trash-TV. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch ein postfaktisches Amerika begegnen Quichotte und Sancho Rassisten, Menschen, die sich in Mammuts verwandeln, Grillen, die Italienisch sprechen, und Waffen, die reden können.

Der Stadtschreiber von Kalkutta

Der Stadtschreiber von Kalkutta Josef Winkler

Josef Winkler ist ein regelmässiger Besucher des indischen Subkontinents. Bekannt sind sein Buch «Indien» aus dem Jahr 2006, in dem er Eindrücke einer Reise nach Varanasi, der heiligen Stadt der Hindus beschreibt, oder auch die 2007 erschienene Novelle «Roppongi. Requiem für einen Vater», in der er die nekrophilen Motive seiner Heimat Kärnten dem indischen Totenkult an den Ufern des Ganges gegenübergestellt und in lyrischer Prosa verdichtet. Auch diesmal hält er als informeller Stadtschreiber Kalkuttas verstörende, manchmal ekelerregende Bilder der indischen Metropole fest und gibt seinem wiederkehrenden Befremden Ausdruck. Die drastische Sprache Winklers ist niemals Anklage allein, ist niemals Selbstzweck. Die wuchernden Wörter sind dank strenger Komposition eingebunden in eine sehr musikalisch anmutende Struktur, in der auch die oft redundant scheinenden, dunklen Bilder des Grauens ihren präzisen Platz einnehmen. Es geht darum, nichts zu übersehen, alles genauestens in seinem Notizbuch festzuhalten, um es in eine Form zu bringen, die ein Loslassen erst ermöglicht. Eine Katharsis, die dem Schrecken dann doch immer wieder komische Momente abringt.

Washington Black

Washington Black Esi Edugyan

«Washington Black» ist der dritte Roman der afro-kanadischen Schriftstellerin Esi Edugyan. 2018 erhielt sie dafür bereits zum zweiten Mal den renommierten kanadischen Giller Prize, was vor ihr nur Alice Munroe und M.G. Vassanji gelang. Der Roman kam im selben Jahr auch auf die Short List des Booker Preises. Erzählt wird die Geschichte des 11 Jahre alten Sklaven George Washington Black, genannt Wash, von seiner Flucht aus der Sklaverei auf einer Zuckerplantage auf Barbados und den darauf folgenden, wilden Abenteuern, die ihn zunächst nach Virginia, dann in die Arktis und schliesslich nach London führen, wo er an der Errichtung des ersten Salzwasseraquariums mitwirkt und zu einem geachteten Künstler aufsteigt. Schliesslich reist er weiter nach Marokko, wo er seinen früheren Herrn trifft, von dem er eine Rechtfertigung verlangt, um am Ende in der Wüste zu verschwinden. In Erinnerung bleiben eine grossartige Saga und ein liebenswerter Junge, der sich auch in den widrigsten Umständen zu behaupten weiss.

Überbitten

Überbitten Deborah Feldman

In ihrem Überraschungserfolg «Unorthodox» aus dem Jahr 2012, auf Deutsch erschien der Bestseller 2016, beschreibt Deborah Feldman ihre Flucht aus der Sekte der ultraorthodoxen jüdischen Satmar Gemeinde in Brooklyn. Die Entscheidung, mit ihrem kleinen Sohn den Rückhalt und die Sicherheit der abgekapselten Gemeinde zu verlassen und sich alleine in einer völlig fremden, modernen Welt zurecht zu finden, brauchte viel Mut und grosse Willenskraft. Nach dem Erfolg des Buches bereist Feldman die USA und Europa. Mittlerweile lebt sie in Berlin und hat ihr zweites Buch veröffentlicht. Der Titel «Überbitten» ist ein alter deutscher Begriff, der «jemanden mit Bitten überwinden» bedeutet, also eine Versöhnung bei einem scheinbar unüberwindbaren Zwist. Der 700-seitige Erfahrungsbericht erzählt vom fortlaufenden Abenteuer der Selbstfindung. Er wirkt wie ein Livemittschnitt aus dem Leben einer jungen Frau und ihrem Versuch, die Vergangenheit mit der Zukunft zu versöhnen.

Das schnellste Rennen ihres Lebens

Das schnellste Rennen ihres Lebens Peter Carey

Der Australier Peter Carey ist einer der wenigen Schriftsteller, die den renommierten britischen Booker Preis gleich zweimal gewonnen haben. Das erste Mal für «Oscar und Lucinda», einen Roman über einen englischen Pfarrer, der sich in eine australische Glasfabrikantin verliebt und ihr eine Kathedrale aus Glas darbietet, das zweite Mal für «Die wahre Geschichte von Ned Kelly und seiner Gang», in der der australische Robin Hood seiner Tochter von seinen Abenteuern erzählt. «Das schnellste Rennen ihres Lebens» handelt vom Autonarren Titch Bobs, der mit seiner Frau Irene und seinem Nachbarn Willie Bachhuber an einer Rallye quer durch Australien teilnehmen will. Willie glaubt, Sohn eines deutschstämmigen Pfarrers zu sein. Da er gut Karten lesen kann, ist er der perfekte Beifahrer. Bald stellt sich aber heraus, dass er ein halber Aborigines ist und sogleich setzt die behördliche Willkür ein. Deutlich zeigt Carey die rassistischen Abgründe der australischen Gesellschaft, verbindet das ernste Thema jedoch auch souverän mit manch slapstickhafter Komik.

Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal

Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal Raoul Schrott

Vor 500 Jahren, 1519, um genau zu sein, sticht Ferdinand Magellan mit fünf Schiffen und 240 Mann Besatzung von Spanien aus in See. Er wollte eine Westroute zu den Gewürzinseln finden. Er und seine Mannschaft waren die ersten Europäer, die den Südamerikanischen Kontinent umsegelten und den Pazifik überquerten. Magellan starb 1521 bei einem Kampf mit Eingeborenen auf den Philippinen. 1522 kehrte nur eines seiner Schiffe mit 18 Überlebenden zurück. Sie waren somit die ersten, die die Welt umrundet hatten. Mit dabei Hannes, ein junger Kanonier aus Aachen. Die Figur des Juan Aleman de Aquisgran ist historisch verbürgt, auch dass er 1525 und 1542 die Erde noch zwei weitere Male umsegelte, trotz der unsäglichen Strapazen. Er habe alles aus der Chronik der Ereignisse geschöpft, betont Schrott. In der Sprache der Epoche erzählt er die ausufernden Abenteuer dieses Simplizissimus, selbst wenn es nur «die Wahrheit einer Geschichte gegenüber der Geschichte» ist.


Die 10 beliebtesten Bücher im April

  1. Platz 1

    Die sieben Schwestern – Die Sonnenschwester

    Lucinda Riley

  2. Platz 2

    Endstation

    Wolfgang Kaes

  3. Platz 3

    Südlichter

    Nina George

  4. Platz 4

    Der Gesang der Flusskrebse

    Delia Owens

  5. Platz 5

    Hannover-Krimi – Alte Sünden

    Susanne Mischke

  6. Platz 6

    Milla Nova – Todesstrich

    Christine Brand

  7. Platz 7

    Milla Nova – Blind

    Christine Brand

  8. Platz 8

    In der Schweiz

    Mark Twain

  9. Platz 9

    Massimo Capaul – Endstation Engadin

    Gian Maria Calonder

  10. Platz 10

    1 Mass, 50 Rezepte

    Philippe Berthoud

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