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Neuheiten & Empfehlungen

Krimi, Liebesroman oder Tatsachenbericht? Stöbern Sie in unseren Neuerscheinungen oder lassen Sie sich von unseren Empfehlungen inspirieren. In der Bestenliste finden Sie die beliebtesten Titel.

Neuheiten

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Schwarzes Kleid mit Perlen

Schwarzes Kleid mit Perlen Helen Weinzweig

Shirleys Geliebter Coenraad ist in geheimer Mission unterwegs und ein Meister der Verwandlung. Getarnt als Kellner, Obdachloser, Touristenführer oder Verkäufer erkennt ihn Shirley meist nur an seiner Stimme. In Erwartung der nächsten Nachricht für ein Treffen irrt sie durch Museen und Hotellobbys, wird in absurden Begegnungen mit ihrer bewegten Vergangenheit und Erinnerungen an ihre verrückten Eltern konfrontiert.

Frantumaglia

Frantumaglia Elena Ferrante

Die Autorin Elena Ferrante erzählt von ihrer neapolitanischen Herkunft, von ihrer Kindheit als ein unerschöpfliches Archiv aus Erinnerungen, Eindrücken, Fantasien, erläutert ihr Verhältnis zur Psychologie und zu Frauenfragen, diskutiert ihre Haltung zur Öffentlichkeit und spricht über heutige Bedenken und Begeisterungen. Briefe, Aufsätze und Interviews aus über 25 Jahren verflechten sich zu dem lebhaften Selbstporträt.

Weihnachten in meiner Kindheit

Weihnachten in meiner Kindheit Dylan Thomas

Der grosse walisische Poet Dylan Thomas erinnert sich an die herrlichen Weihnachten seiner Kindheit, damals, als die Welt noch magisch war, die Familie gemütlich beisammen sass und er mit seinen Freunden Dan und Jack durch schneeverwehte Strassen Schneebälle warf. Er erzählt von Wackelpudding und Knallbonbons und Mistelzweigen – und davon, dass Weihnachten in der Kindheit immer ein ganz besonderer Zauber innewohnt.

Der Preis

Der Preis Antoinette Rychner

Den "Preis" gewinnen: Dies ist die verzehrende Ambition des Helden, eines "Moi" genannten Bildhauers, der das Hauptmaterial seiner Kunst mühselig aus seinem Bauchnabel pult. Seine "Ropfs" zu behauen fällt ihm schwer, zumal er mit Familienaufgaben beladen ist und auf seinen Sohn "Mouflet" aufpassen muss, während seine Frau "S" das Haushaltsgeld verdient.

Der Zopf meiner Grossmutter

Der Zopf meiner Grossmutter Alina Bronsky

Max' Grossmutter soll früher einmal eine gefeierte Tänzerin gewesen sein. Jahrzehnte später hat sie im Flüchtlingswohnheim ein hart-herzliches Terrorregime errichtet. Wenn sie nicht gerade gegen das deutsche Schulsystem, die deutschen Süssigkeiten oder ihre Mitmenschen und deren Religionen wettert, beschützt sie ihren Enkel vor dem schädlichen Einfluss der neuen Welt. So bekommt sie als Letzte mit, dass ihr Mann sich in eine andere verliebt hat.

Eine irische Familiengeschichte

Eine irische Familiengeschichte Graham Norton

Elizabeth Keane kehrt nach Jahren in ihre irische Heimat zurück, um den Haushalt ihrer verstorbenen Mutter Patricia aufzulösen. Auch Patricia hatte als junge Frau den Ausbruch gesucht, mit einem Verlobten, den keiner zu Gesicht bekam. Monate später war sie ohne Mann, dafür mit einem Baby zurückgekehrt. Wer ihr Vater war, hat Elizabeth nie erfahren. Doch ein Bündel Liebesbriefe führt sie zu einer Farm am Fusse einer Burgruine über der Keltischen See.

Penny Robinson – Er muss ja nicht alles wissen

Penny Robinson – Er muss ja nicht alles wissen Anna Bell

Penny ist frisch verheiratet und überglücklich. Ihre Erfahrungen teilt sie in ihrem Hochzeits-Blog, der schnell Leserinnen findet, die Penny mit Anfragen und E-Mails überschütten. Eine besonders begeisterte Leserin fleht Penny regelrecht an, ihre Hochzeitsplanerin zu werden. Da kann Penny schlecht Nein sagen. Doch schon bald steckt sie deswegen privat und beruflich in einem bösen Schlamassel.

Das wilde Leben der Cheri Matzner

Das wilde Leben der Cheri Matzner Tracy Barone

Der Radiologe Solomon Matzner und seine italienische Frau freuen sich auf ihr Kind. Da erleidet Cici eine Fehlgeburt, die sie so verstört zurücklässt, dass Sol sich nicht anders zu helfen weiss, als hinter ihrem Rücken schnellstens ein Ersatzkind zu adoptieren: Cheri. Ein rebellisches Mädchen, das auch als Frau nicht ansatzweise bereit ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen.

Bruno Chef de police – Menu surprise

Bruno Chef de police – Menu surprise Martin Walker

Bruno soll in Pamelas Kochschule Feriengästen lokale Geheimrezepte beibringen. Die Messer sind gewetzt, die frischen Zutaten bereit, doch die prominenteste Kursteilnehmerin fehlt: die junge Frau eines britischen Geheimdienstoffiziers, die sich auf Empfehlung ihrer Familie im Périgord erholen wollte. Bruno spürt sie in einem vermeintlichen Liebesnest auf, das jedoch bald zum Schauplatz eines Doppelmords wird.

Bell und Harry

Bell und Harry Jane Gardam

London ist laut und anstrengend. Die Batemans sehnen sich nach Ruhe und haben sich für den Sommer auf dem Land in Yorkshire eingemietet. Vor allem der Vater, ein nervöser Journalist, hofft auf Entspannung in der bäuerlichen Umgebung. Hier trifft sein kleiner Sohn Harry auf Bell, den jüngsten Sohn der Vermieter, und eine tiefe Jungenfreundschaft beginnt. Sommer für Sommer und mit jedem gemeinsam erlebten Abenteuer wird die Freundschaft erneuert.

Judith Kepler – Schatten der Toten

Judith Kepler – Schatten der Toten Elisabeth Herrmann

Tatortreinigerin Judith Kepler kennt den Tod wie wenige andere. Gerade denkt sie über ihre Zukunft nach: Ihr Chef will, dass sie die Firma übernimmt, und ihre Beziehung zu einem Waisenmädchen entwickelt sich auf unerwartete Weise. Doch dann stirbt Eva Kellermann, eine frühere Stasi-Spionin. Ihr letztes Geheimnis setzt eine tödliche Jagd in Gang, auf einen der grössten Verbrecher dieser Zeit: Bastide Larcan. Judiths Vater.

Die zweite Frau

Die zweite Frau Günter Kunert

Der männliche Protagonist sucht nach einem Geschenk zum 40. Geburtstag seiner Frau. Die Auswahl in den Geschäften ist ebenso entmutigend wie seine Einfallslosigkeit. Schliesslich tauscht er Mark der DDR in Westgeld, um im Intershop einzukaufen, und macht dort unbedachte Bemerkungen. So nimmt eine Tragikomödie um Montaigne, Missverständnisse und Stasi-Tumbheit ihren Lauf. - Kunert schrieb den Roman 1973/74. In der DDR "absolut undruckbar", versteckte er ihn und fand ihn nun durch Zufall wieder.

Huldar und Freyja – R.I.P.

Huldar und Freyja – R.I.P. Yrsa Sigurdardóttir

Er mordet kalt und brutal: Zwei Jugendliche sind seine Opfer. Über Social Media müssen Freunde deren letzte qualvolle Minuten mitansehen. Und der Mörder ist noch nicht fertig: Ein weiterer Junge wird vermisst. Was verbindet die Jugendlichen? Wer glaubt, sie verdienten den Tod? Und kann der Junge noch gerettet werden? Huldar und sein Team ermitteln. Auch Psychologin Freyja wird wieder in die Untersuchungen einbezogen.

Über alle Grenzen

Über alle Grenzen Hera Lind

Begeistert zieht die bayrische Familie Alexander in den späten 1950er-Jahren vom Chiemsee nach Thüringen, wo der Vater Direktor im Erfurter Zoo wird. Ein Paradies für die Kinder Lotte, Bruno und deren Schwestern. Dann wird die Mauer gebaut. Obwohl der musikalisch begabte Bruno gerade frisch verheiratet und Vater geworden ist, flieht er in den Westen. Er ist frei, hinterlässt aber eine geschockte Familie, deren Leben vollends aus den Fugen gerät.

Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Das Verschwinden der Stephanie Mailer Joël Dicker

Amerikanische Ostküste, 1994. Der Badeort Orphea wird durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert: In einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister, seine Familie und eine Passantin. Zwei jungen Polizisten werden die Ermittlungen übertragen. Sie gehen ihrer Arbeit mit grösster Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass die beiden sich geirrt haben.

Rocco Schiavone – Ein kalter Tag im Mai

Rocco Schiavone – Ein kalter Tag im Mai Antonio Manzini

Als im Gefängnis ein Insasse während des Hofgangs ums Leben kommt, glaubt Rocco nicht an einen Unfall. Mimmo Cuntrea sass erst seit drei Tagen ein, Rocco selbst hatte ihn wegen der Entführung einer Schülerin hinter Gitter gebracht. Die Obduktion ergibt, dass Cuntrea vergiftet wurde. Rocco ermittelt undercover im Gefängnis und muss um sein eigenes Leben fürchten. Denn noch immer ist ein Mörder hinter ihm her.

14. Juli

14. Juli Éric Vuillard

Der Sommer 1789 ist warm und so schön, dass man die Hungersnot im letzten Winter leicht vergessen kann, zumindest in den Palästen. Im Volk aber wächst die Unzufriedenheit über die Willkür und Dekadenz der herrschenden Klassen. Waffenarsenale werden gestürmt, Theaterrequisiten geplündert. Am Morgen des 14. Juli hat sich die Menge vor den Toren der Bastille versammelt - die französische Revolution wird Europa für immer verändern.

Der wilde Detektiv

Der wilde Detektiv Jonathan Lethem

Als die arbeitslose Phoebe Siegler erfährt, dass die Tochter ihrer besten Freundin vermisst wird, bricht sie von Brooklyn aus auf, um in der kalifornischen Provinz nach dem Teenager zu suchen. Im dunklen Herzen der Wüste trifft sie auf Aussteiger, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben. Der Einzige, der ihr Zugang zu diesen ehemaligen Hippie-Kommunen verschaffen kann, ist Charles Heist, genannt der "wilde Detektiv".

Die Frauen vom Zieblingerhaus

Die Frauen vom Zieblingerhaus Hanna Steinegger

Während eines Arbeiteraufstands kommt beim Brand von Uster 1832 einer der jungen Anführer ums Leben. Seine Witwe Barbara, geächtet und mittellos, versucht mit ihrer kleinen Tochter Emma in ihrem Heimatdorf einen Neuanfang, der aber missglückt. In Zürich schliesslich kann Barbara mit Emma ein neues Leben beginnen. Dank einer geschickten Heirat, unermüdlicher Tüchtigkeit und Mut zu neuen Ideen mausert sie sich zur geachteten Geschäftsfrau.

Ich küss dich tot

Ich küss dich tot Ellen Berg

Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat - und findet eine Leiche im Strassengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt dabei der charmante Nachbarssohn Andi? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück.

Empfehlungen

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Der Klavierschüler

Der Klavierschüler Lea Singer

In ihrem neuen Roman «Der Klavierschüler» erstellt Lea Singer eine 1986 spielende, fiktionale Rahmenhandlung und erzählt darin die tatsächliche Liebesgeschichte zwischen dem Starpianisten Wladimir Horowitz und seinem Zürcher Schüler Nico Kaufmann. In der Zürcher Zentralbibliothek und im Schweizerischen Sozialarchiv konnte sie die Briefe einsehen, die Horowitz an Kaufmann schrieb. Anhand dieser Quellen beleuchtet sie die Zeit zwischen 1937 und 1939, in der die beiden ihre geheime Beziehung führten. In den Briefen kommen neben den Liebesbezeugungen und erotischen Andeutungen auch die ständigen Konflikte zur Sprache. Horowitz war verheiratet und hatte ein Kind. Seine Frau war die Tochter des berühmten Dirigenten Arturo Toscanini und mit dem wollte und konnte er es sich nicht verscherzen. Nico Hoffmann war da offenbar weit unbekümmerter, aber auch er musste sich in jener Zeit sehr zurückhalten. Der Roman sei «der Versuch, einen grossen Künstler wie Horowitz anders zu sehen, anders zu verstehen und in dieser vermeintlich glückhaften Karriere plötzlich die Abgründe zu erkennen», nennt Lea Singer ihre Beweggründe.

14. Juli

14. Juli Éric Vuillard

Vergangenes Jahr erhielt Éric Vuillard den Prix Goncourt für seine historische Erzählung «L’Ordre du Jour», «Die Tagesordnung». Darin geht es um den 15. März 1938, den Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland. Dank ausgiebiger Recherche und einer frischen Interpretation der Quellen gelingt es Vuillard, die Leser über das Faktische hinaus teilhaben zu lassen an dem historischen Tag. Ähnlich ging er im früher erschienen Buch «14.Juli» vor. Anhand der überlieferten Berichte, Protokolle und Petitionen kreiert Vuillard ein Stimmungsbild, das die Leser mitfiebern und mitlaufen lässt mit den Aufständischen an jenem historischen Tag im Jahr 1789, beim Sturm auf die Bastille. Aufschreiben «was man nie wissen wird» nennt er sein Vorgehen, denn trotz eingehendem Studium der Quellen, der Memoiren, Protokolle und Zeugenberichte «schlüpft die Wahrheit zwischen unseren Worten hindurch». Also gilt es zu «erzählt, was nicht geschrieben steht».

Der Erzähler

Der Erzähler Richard Flanagan

Wie unzuverlässig oder manipulierbar Quellen manchmal sein können, führt Richard Flanagan in seinem neuen Roman «Der Erzähler» vor Augen. Flanagan gewann 2014 den Man Booker Preis für seinen Roman „Der schmale Pfad durchs Hinterland», eine Geschichte basierend auf den Erlebnissen seines Vaters als Kriegsgefangener in einem japanischen Lager während des Zweiten Weltkriegs. Diesmal greift Flanagan auf seine eigenen Erfahrungen als angehender Schriftsteller zurück. Wie er selbst in jungen Jahren, erhält seine Hauptfigur Kif Kehlmann die Chance, die Biografie über den berühmtesten Verbrecher Australiens zu schreiben. Das Problem dabei ist, dass der im Gefängnis sitzende Gangster nur Ungenaues und Widersprüchliches über sich preisgibt. «Es gibt keine Wahrheit, nur Interpretationen», behauptet er und so bleibt Kif unter Zeitdruck nichts anderes übrig, als die mageren Fakten gehörig mit Fiktionen zu mischen.

Jarmy und Keila

Jarmy und Keila Isaac Bashevis Singer

Der «Jüdische Verlag im Suhrkamp Verlag» legt die Romane des Nobelpreisträgers Isaac Bashevis Singer neu auf. Als erstes erschien jetzt «Jarmy und Keila», eine Geschichte aus dem Warschauer Ghetto, die unter dem jiddischen Titel «Jarme un Keile» zwischen 1976 und 1977 als Fortsetzungsroman im «Forverts», der jiddischen Zeitung in New York veröffentlicht wurde, für die Singer als Kolumnist tätig war. Die Prostituierte Keila und der Ex-Sträfling Jarmy sind ein junges Paar, das vom Leben in Amerika träumt. Der lahme Max, ein ehemaliger Zellengenosse von Jarmy plant, in Südamerika eine Bordellkette zu eröffnen und dabei sollen ihm Jarmy und Keila helfen. Zugleich aber erpresst er die beiden zu sexuellen Handlungen. Keila weigert sich und trifft einen jungen Rabbinersohn, der bald darauf seine religiösen Ambitionen aufgibt, um mit ihr nach Amerika zu fliehen. «Jarmy und Keila» erschien bisher nie in Buchform, Singer hatte den Text daher auch nie redigiert. Entsprechend erscheint vieles heute kolportagehaft und manches auch kitschig. Dennoch lohnt sich die Lektüre, allein schon wegen der meisterhaften Milieuschilderungen.

Im Zustand stiller Auflösung

Im Zustand stiller Auflösung Bora Ćosić

Gemessen an seinem vor ein paar Jahren erschienen 800-seitigen Monumentalwerk „Die Tutoren“, ist Bora Ćosićs Roman „Im Zustand stiller Auflösung“ mit knapp 130 Seiten geradezu schmal. Dennoch handelt es sich hier um ein typisches Ćosić Buch, voller Aberwitz, Selbstironie und grimmigem Humor. Eine erste serbische Fassung erschien 1991 in Sarajewo, wenige Tage vor Ausbruch des Krieges. Während der Besatzung der Stadt wurde die gesamte Auflage des Buches vernichtet. 25 Jahre später entschloss sich der Autor, das Buch erneut zu schreiben und es um ein paar Kapitel zu erweitern. Die Geschichte bleibt sich gleich: Der Erzähler will in der Normandie über Proust forschen, gerät aber in einen langweiligen Badeort und hängt dort nun missmutig seinen misanthropischen Gedanken nach. Dabei mäandert er à la Thomas Bernhard von den kleinen Ärgernissen zur grossen „strunzdummen Welt“, mit speziellem Blick auf den „idiotischen Nationalismus“ seiner Landsleute.

Immerjahn

Immerjahn Barbara Zeman

Schlicht «Immerjahn» lautet der Titel des Debütromans der österreichischen Autorin Barbara Zeman. Es ist zugleich der Name des Protagonisten, ein Name, der im Verbund mit dem Vornamen «Gotthold» bereits andeutet, dass er irgendwie aus der Zeit gefallen ist. Gotthold Immerjahn ist ein äusserst kunstsinniger Mensch. Seiner Leidenschaft kann er uneingeschränkt frönen, denn er ist unermesslich reich. In seiner Mies-van-der-Rohe-Villa hat er unendlich viele Kunstschätze angesammelt. Seine Frau kauft ständig neue Kleider, er kauft ständig neue Kunst. Trotz des immensen Reichtums empfindet Immerjahn eine grosse Leere. In seiner Kaufsucht erkennt er das Surrogat und beschliesst, in seinem Haus ein Museum einzurichten. Doch das Vorhaben ist schwer umsetzbar, denn da ist noch das verrückte Umfeld. Barbara Zemans «Immerjahn» ist nicht nur eine witzige Satire sondern ebenso eine kenntnisreiche Analyse der Kunst und ihrer Bedeutungen. Dabei gelingt ihr das Kunststück, ihre Beschreibungen so zu gestalten, als wären sie tatsächlich gemalt.


Die 10 beliebtesten Bücher im November

  1. Platz 1

    Kidnapping Oma

    Matthias Morgenroth

  2. Platz 2

    Harry Potter und der Stein der Weisen

    Joanne K. Rowling

  3. Platz 3

    Die drei Fragezeichen – Das weisse Grab

    Ben Nevis

  4. Platz 4

    Grüsse vom Mars

    Sebastian Grusnick & Thomas Möller

  5. Platz 5

    Sabine Nemez & Maarten S. Sneijder – Todesmal

    Andreas Gruber

  6. Platz 6

    Ziegen bringen Glück

    Anne Fleming

  7. Platz 7

    Romys Salon

    Tamara Bos

  8. Platz 8

    Bruno Chef de police – Menu surprise

    Martin Walker

  9. Platz 9

    Milla Nova – Blind

    Christine Brand

  10. Platz 10

    Ich küss dich tot

    Ellen Berg

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