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Neuheiten & Empfehlungen

Krimi, Liebesroman oder Tatsachenbericht? Stöbern Sie in unseren Neuerscheinungen oder lassen Sie sich von unseren Empfehlungen inspirieren. In der Bestenliste finden Sie die beliebtesten Titel.

Neuheiten

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20 Bücher, navigieren Sie mit den Pfeiltasten

Frauen, die ihre Stimme erheben

Frauen, die ihre Stimme erheben Cecelia Ahern

Eine Frau versinkt im Boden und trifft dort auf jede Menge anderer Frauen. Eine sät auf ihrem Grundstück Zweifel. Die Uhr einer anderen tickt so laut, dass sie nicht schlafen kann. Und eine Frau klettert aus ihrer Schublade heraus. Lauter Frauen, denen gerade dann Flügel wachsen, wenn sie es gar nicht erwarten.

Gier – Wie weit würdest du gehen?

Gier – Wie weit würdest du gehen? Marc Elsberg

Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Sie demonstrieren gegen drohende Sparpakete, Massenarbeitslosigkeit und Hunger - die Folgen einer neuen Wirtschaftskrise. Bei einem Sondergipfel in Berlin soll der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson eine Rede halten, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Er stirbt bei einem Autounfall - aber es gibt einen Zeugen, der weiss, dass es Mord war.

Die einzige Geschichte

Die einzige Geschichte Julian Barnes

Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul noch keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast zwanzig Jahre älteren Susan den gesellschaftlichen Konventionen ins Gesicht spuckt. Er ist sich sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die die Liebe an ihn stellt, grösser sind, als er je für möglich gehalten hätte.

Nächte, in denen Sturm aufzieht

Nächte, in denen Sturm aufzieht Jojo Moyes

Liza McCullen weiss, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch im beschaulichen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie für sich und ihre Tochter Hannah ein Zuhause gefunden. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Als der gutaussehende Engländer Mike Dormer anreist, gerät ihr geregeltes Leben in Gefahr.

Überleben am Red River

Überleben am Red River Therese Bichsel

Angeworben von einem Berner Patrizier wandern 1821 rund 170 Menschen aus Bern und Neuenburg nach Kanada in die Gegend des heutigen Winnipeg aus. Die hoffnungsvoll begonnene Reise in ein neues Leben steht unter keinem guten Stern. Als die völlig erschöpften Auswanderer bei Wintereinbruch endlich den Zielort am Roten Fluss erreichen, erwartet sie grosse Not. Die Frauen, über die in dieser Männergesellschaft verfügt wird, trifft es besonders hart.

Der Pascha aus Urnäsch

Der Pascha aus Urnäsch Abdullah Dur

Der junge Schreiner Ueli Kurt lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in Urnäsch. Seine Schnitzereien an der neuen Kirchentür machen ihn weithin bekannt. Als talentierter Handwerker wird er nach Frankreich vermittelt. Er nimmt Abschied von seinem behinderten Kind und seiner Frau, die er nie geliebt hat. Er hofft, der Armut und Perspektivenlosigkeit der Heimat entfliehen zu können. Seine Reise führt ihn bis ins Osmanische Reich, wo sich sein Schicksal zum Guten wendet.

Mord am Bellevue

Mord am Bellevue Duri Rungger

Kommissar Paul Kuhn sucht in einem Striplokal in Zürich Zerstreuung. Als dort am Neujahrsabend eine Tänzerin von Gästen belästigt wird, eilt ihr Kuhn zu Hilfe. Kurz darauf ist sie spurlos verschwunden und die Ereignisse überstürzen sich: Am Römerhof wird ein Polizist erschossen, ein zweiter verwundet, in einem Luxushotel wird eine Leiche gefunden und in einem zweiten ein Gast brutal ermordet.

Ein schwerer Fall von Liebe

Ein schwerer Fall von Liebe Anne-Sophie Lunding

Elvira ist 39 Jahre alt und bringt 148 Kilo auf die Waage. Sie arbeitet schwarz am Empfang eines Bordells und unterstützt ihren drogenabhängigen Zwillingsbruder. Obwohl das Leben es nicht gut mit ihr meint, meistert sie ihr Schicksal mit viel schwarzem Humor. Als eines der Bordell-Mädchen verschwindet, macht Elvira sich auf die Suche nach ihr. Dabei lernt sie Henry kennen und erzählt endlich jemandem, warum sie so geworden ist, wie sie ist.

Die Pitards

Die Pitards Georges Simenon

Als Kapitän Lannec endlich seinen eigenen Frachter besitzt, ist das der Anfang vom Ende. Die Bürgschaft hat er von den Pitards bekommen, der Familie seiner Frau Mathilde. So kann er Mathilde nicht verbieten, an der Jungfernfahrt der "Donnerwetter" teilzunehmen. In der Enge des Schiffes wachsen Missgunst und Misstrauen, sowohl zwischen den Eheleuten als auch innerhalb der Besatzung. Ein unheilvoller Brief und ein Sturm verschlimmern die Lage.

Der Unfall auf der A35

Der Unfall auf der A35 Graeme Macrae Burnet

Eigentlich ist nichts Aussergewöhnliches an dem tödlichen Autounfall auf der A35 unweit des elsässischen Städtchens Saint-Louis. Doch eine Frage treibt Kommissar Georges Gorski um: Wo war das Unfallopfer Bertrand Barthelme in der Nacht, in der er mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum krachte? Als Barthelmes Spuren zu einer Prostituierten in Strassburg führen, die just in jener Nacht erdrosselt wurde, ist der Provinzkommissar alarmiert.

Kudos

Kudos Rachel Cusk

Faye ist Schriftstellerin und unterwegs, ihren neuen Roman vorzustellen. Für sie scheint diese Reise entscheidend. Nicht nur hofft sie, endlich die ihr gebührende öffentliche Anerkennung zu finden, sie sucht vor allem Abstand zu einer privaten Katastrophe. Doch nach und nach wird ihr klar, dass diese Katastrophe gar nicht mal das Schlimmste in ihrem Leben ist.

Das Leuchten in mir

Das Leuchten in mir Grégoire Delacourt

Emma ist vierzig und seit achtzehn Jahren mit Olivier verheiratet. Sie haben drei wohlgeratene Kinder, es könnte nicht besser sein. Dass etwas Entscheidendes in ihrem Leben fehlt, merkt Emma erst, als in einer Brasserie ihr Blick auf den von Alexandre trifft. Für ihn wird sie alles riskieren, alles aufgeben. Es geht um Leidenschaft, die Zerbrechlichkeit unserer Existenz und die Stärke der Familienbande, die mehr aushalten, als es den Anschein hat.

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende Mirjam Oldenhave

Eigentlich wollte Julia nach der Trennung von ihrem untreuen Mann nur eine neue Wohnung. Stattdessen bekommt sie ein Traumhaus. Der Haken: Sie muss nicht nur die Pflege der im Koma liegenden Besitzerin übernehmen, sondern auch die Verantwortung für eine Gruppe skurriler Aussenseiter, die dort ein und aus geht. Das führt zu Turbulenzen. Doch als die alte Dame in Schwierigkeiten gerät, müssen Julia und ihre neue Familie zusammenhalten.

Die Glücksreisenden

Die Glücksreisenden Sybil Volks

Am Doppelgeburtstag von Inge Boysen und Enkelin Inka soll es Meteoriten auf die Nordseeinsel regnen. Eine ungewöhnliche Festgesellschaft versammelt sich im alten Haus hinter dem Deich: Familie Boysen, geladene und ungeladene Gäste, Glücksritter, Spinner und Sternengucker. Die einen hoffen, Komet "Fortune" verheisse Fülle und Freuden, andere sehen den Weltuntergang nahen, Inge stellt für alle Fälle den Champagner kalt.

Nicolas Guerlain – Leuchtfeuer

Nicolas Guerlain – Leuchtfeuer Benjamin Cors

In Vieux-Port, einem malerischen Ort am Seine-Ufer, grassiert die Angst: Wird der Teufel seinen Fluch wahrmachen und Männer, Frauen und Kinder im Fluss ertränken wie die Ratten? Als es ein erstes Opfer gibt, wendet der Bürgermeister sich in seiner Not an Nicolas Guerlain. Ihn aber bewegt etwas ganz anderes: Er kämpft um seine grosse Liebe. Julie ist in Paris des Mordes angeklagt.

Tag der offenen Tür im Himmel

Tag der offenen Tür im Himmel Eveline Hasler

Um die Menschen an die Verheissungen des Himmels zu erinnern, wird ein Tag der offenen Tür organisiert. Das kriegt die Hölle spitz und schickt Teufel Ronaldino als Spion. Wie die Menschen ist auch er überrascht und begeistert vom Angebot. Er schliesst Freundschaft mit Engel Eleusi und bleibt im Paradies. Als Rache für die Abwerbung öffnet der Chefteufel seinerseits die Pforten der Unterwelt. Leider ist die höllische Veranstaltung ein Flop.

Die Hummerzange

Die Hummerzange Hansjörg Schertenleib

Die Schweizer Kriminalpolizistin Corinna Holder und ihr Mann Michael haben sich für die Ferien und den Ruhestand ein Cottage auf Spruce Head Island in Maine gekauft. Michael jedoch ist bei einem Verkehrsunfall gestorben, und Corinna reist allein nach Maine. Beim Schwimmen findet sie eine übel zugerichtete Leiche, der eine Hummerzange in die Augen gerammt wurde. Es ist Norman Dunbar, und der hatte nicht wenig Feinde. Corinna ermittelt.

Chicago

Chicago David Mamet

Chicago, 1920er-Jahre. Gangs kontrollieren die Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune, der sich mit allen Mächtigen bereits angelegt hat. Als seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet wird, ist ihm klar, dass ihm eine Lektion erteilt werden soll. Aber von wem? Mike schwört, Annies Tod zu rächen. Und begibt sich auf Spurensuche in die Chicagoer Unterwelt.

Von A wie allein bis Z für zusammen

Von A wie allein bis Z für zusammen Debra Johnson

Die Schwestern Poppy und Rose waren sich früher so nah wie beste Freundinnen. Doch seit mehr als zehn Jahren haben sie nicht miteinander gesprochen. Bis sie durch einen Anruf erfahren, dass ihre Mutter Andrea gestorben ist. Deren grösster Wunsch war es, ihre Töchter wieder versöhnt zu sehen. Deshalb hat sie ihnen 26 Aufgaben hinterlassen, die die Schwestern zusammen angehen müssen.

Verliebt für eine Weihnachtsnacht

Verliebt für eine Weihnachtsnacht Sarah Morgan

Als Hundesitterin Harriet Knight ihren neuen Kunden Ethan Black kennenlernt, gerät sie ins Stottern: Obwohl der attraktive Arzt bei Frauen einen Fieberschub auslöst, scheitert er an der Erziehung des Spaniels Madi kläglich. Um dem Hund zu helfen, bleibt Harriet nichts anderes übrig, als in Ethans Apartment im winterlichen Manhattan einzuziehen, wo sie sich Hals über Kopf in Ethan verliebt.

Empfehlungen

6 Bücher, navigieren Sie mit den Pfeiltasten

Familiengeschichte – Alle, die vor uns da waren

Familiengeschichte – Alle, die vor uns da waren Birgit Vanderbeke

Mit dem Roman «Alle, die vor uns da waren» schliesst Birgit Vanderbeke nach «Ich freue mich, dass ich geboren bin» und «Wer dann noch lachen kann» ihre autobiografisch inspirierte Trilogie ab. Befassten sich die beiden ersten Bände vor allem mit der schwierigen Kindheit der Autorin, in der sie schutzlos der Gewalt des Vaters ausgeliefert war, geht es im letzten Teil um die Probleme der jüngeren Vergangenheit und der Gegenwart. Auf Achill Island, einer kleinen Insel bei Irland, wohnt sie im ehemaligen Haus von Heinrich Böll, um in Ruhe zu arbeiten, denn dort, «hinter dem Ende der Welt», gibt es keinerlei Ablenkungsmöglichkeit. So bleibt viel Zeit, den wiederkehrenden Gedanken nachzuhängen und den Stimmen verstorbener Schriftsteller zu lauschen, die vor ihr da waren. Neben Böll, zum Beispiel Gerhard Zwerenz oder Helga Novak, die, wie Vanderbeke, ebenfalls aus der DDR stammten. Ein melancholisches, bisweilen verstörendes, aber letztlich tröstliches Buch.

Der Mann, der nie krank war

Der Mann, der nie krank war Arnon Grünberg

Hauptfigur in Arnon Grunbergs neuem Roman „Der Mann, der nie krank war“ ist ein Schweizer. Samarendra Ambani, genannt Sam, hat einen indischen Vater und eine Schweizer Mutter. Aufgrund seiner dunkleren Hautfarbe lebt er überangepasst, mit blitzsauberem Zuhause, bildschöner Frau und hygienischem Sex. Sam ist durch und durch vernünftig und entsprechend humorlos. Er ist Architekt und als solcher völlig überzeugt, einer der «grosse[n], anonyme[n] Beeinflusser des Lebensglücks aller Menschen» zu sein. Sam ist der Mann, der niemals krank war und ein Mann, der wie Ulrich, der «Mann ohne Eigenschaften» von Musil, erleben muss, wie seine Welt zerbricht. Er, der immer glaubte, sein Schweizer Pass garantiere ihm Sicherheit, muss für seine weltfremde Naivität zuerst in Bagdad, dann in Dubai schwer büssen. Eingeschlossen in der eigenen kleinen, sauberen Welt, kann Sam die chaotische Realität, die ihn umgibt nicht erkennen: eine tragikomische Figur in einer kafkaesken Welt.

Was habe ich gelacht

Was habe ich gelacht César Aira

Der 70 Jahre alte argentinische Schriftsteller und Übersetzer César Aira ist in Amerika ein Star der Literaturszene, im deutschsprachigen Raum aber höchstens ein Geheimtipp. Er schreibt meist sehr kurze Bücher von rund hundert Seiten, dafür drei bis vier pro Jahr. Jede dieser Novellen hat es in sich, denn Aira spielt mit allen erdenklichen Motiven, die sich anspielungsreich zu einer Metaliteratur verknüpfen. In der Tradition eines Borges, nimmt er die Leser mit auf die absurde Reise des Lesens selbst. «Was habe ich gelacht» ist angelegt als Autobiografie über einen Autor, der sich ärgert, dass die Leser über seine Bücher lachen. Ausgehend von Erinnerungen an die Kindheit in der argentinischen Provinz, entwickelt Aira eine witzige, geradezu philosophische Abhandlung über das Phänomen des Lachens und bald stellt sich heraus, das Ich ist eine Täuschung und das Autofiktionale ist hier vor allem eines: Reine Fiktion.

Eine dieser Nächte

Eine dieser Nächte Christina Viragh

Das Werk der ungarisch-schweizerischen Schriftstellerin und Übersetzerin Christina Viragh wurde schon vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse für ihre grandiose Übertragung von Péter Nádas‘ monumentale «Parallelgeschichten». Mit ihrem neuen Roman «Eine dieser Nächte» kam sie 2018 auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis und erhielt 2019 den Schweizer Literaturpreis. «Eine dieser Nächte» spielt während eines Nachtflugs von Bangkok nach Zürich. Ein typischer Amerikaner beginnt lautstark zu seiner Sitznachbarin zu sprechen, während er dauernd Whisky trinkt. Obwohl keiner der Passagiere in seiner Nähe zuhören will, können sie sich dem Sog seines Erzählstroms nicht entziehen und beginnen bald in Gedanken ihre eigenen Geschichten daran anzufügen. So entsteht ein kunstvoller Erzählteppich, souverän geknüpft aus Stoffen verschiedener Farben und Herkunft, der viele Räume und Zeiten abdeckt.

Erinnerung eines Mädchens

Erinnerung eines Mädchens Annie Ernaux

Annie Ernaux ist in Frankreich eine Ikone der «Literatur von unten». Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, hat sie sich in die Bastion der französischen Hochliteratur hinein geschrieben, die vor allem von Literaten aus der bürgerlichen Elite geprägt ist. Alle ihre Bücher sind autobiografisch gefärbt. Sie nennt sich auch «Ethnologin ihrer selbst». In «Erinnerung eines Mädchens» geht Ernaux auf ein Jahr in ihrem Leben ein, das sie lange geprägt hat. Im Sommer 1958 darf sie im Alter von 18 Jahren erstmals alleine verreisen. Sie arbeitet als Betreuerin in einer Ferienkolonie für Kinder in der Normandie. Sie ist begierig nach Erfahrungen, nach Freiheit vom Elternhaus, nach Zugehörigkeit zu einer Clique und verliebt sich in den Chefbetreuer. Sexuell gänzlich unerfahren, wird sie an die damals vorherrschende patriarchalische Ordnung gemahnt. Von den anderen verhöhnt, versinkt Annie in tiefer Scham, die sie fortan begleitet. Zur Scham aber gesellt sich bald der Stolz.

Das Leben des Vernon Subutex 3

Das Leben des Vernon Subutex 3 Virginie Despentes

Virginie Despentes kennt sich aus in den Randzonen der Gesellschaft. In jungen Jahren schrieb sie regelmässig Kritiken über Pornofilme und arbeitete zwei Jahre lang als Prostituierte, dies, nachdem sie mit 17 vergewaltigt worden war. Ihr wüstes und wütendes erstes Buch hiess «Baise-moi», «Fick mich», der deutsche Titel dann aber unverfänglicher «Wölfe fangen». Danach ging ihre Karriere steil bergauf. Heute ist Despentes eine arrivierte, vielfach ausgezeichnete Bestseller Autorin, und neben Michel Houellebecq die provokative Verkünderin des Untergangs Frankreichs. Ihr neustes Werk, die Trilogie «Das Leben des Vernon Subutex» ist eine fulminante Chronik über den Abstieg des Titelhelden, der mit seinem lakonisch Fatalismus zum Fixpunkt wird für eine disparate Gruppe von Menschen, die quasi alle sozialen Schichten abbilden. Als da sind: Die schöne Pornodarstellerin, der reiche Broker, der rechtsradikale Türsteher, die lesbische Detektivin, der fiese Filmproduzent, usw. Alle Figuren, auch die widerlichen, werden von Virginie Despentes klar und mit Empathie gezeichnet. So ergibt sich ein reiches und immer wieder witziges Panorama einer Gesellschaft am Abgrund.


Die 10 beliebtesten Bücher im Juli

  1. Platz 1

    Milla Nova – Blind

    Christine Brand

  2. Platz 2

    Nächte, in denen Sturm aufzieht

    Jojo Moyes

  3. Platz 3

    Tochter des Geldes

    Eveline Hasler

  4. Platz 4

    Überleben am Red River

    Therese Bichsel

  5. Platz 5

    Rabbi Klein – Im Tal der Gebeine

    Alfred Bodenheimer

  6. Platz 6

    Allmen und die Erotik

    Martin Suter

  7. Platz 7

    Wie ich mich auf einer Parkbank in einen ungewaschenen Mann mit sehr braunen Augen verliebte

    Emmy Abrahamson

  8. Platz 8

    Erinnerung eines Mädchens

    Annie Ernaux

  9. Platz 9

    Die einzige Geschichte

    Julian Barnes

  10. Platz 10

    Die Nightingale Schwestern – Zeit der Entscheidung

    Donna Douglas

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