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Neuheiten & Empfehlungen

Krimi, Liebesroman oder Tatsachenbericht? Stöbern Sie in unseren Neuerscheinungen oder lassen Sie sich von unseren Empfehlungen inspirieren. In der Bestenliste finden Sie die beliebtesten Titel.

Neuheiten

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Alle Tage, die uns gehören

Alle Tage, die uns gehören Catalina Aguilar Mastretta

Marias und Emilianos Beziehung scheint unzerstörbar zu sein. Deshalb hätte niemand damit gerechnet, dass eine simple Auseinandersetzung damit endet, dass Emiliano seine Koffer packt und zu seinen Eltern zieht. Frisch getrennt durchlebt Maria die einzelnen Phasen des Entliebens. Zwei Menschen müssen lernen, ohne den Menschen zu leben, von dem sie dachten, dass sie den Rest ihrer Tage mit ihm verbringen würden.

Commissario Morello – Der freie Hund

Commissario Morello – Der freie Hund Wolfgang Schorlau, Claudio Caiolo

Commissario Antonio Morello, genannt "der freie Hund", hat auf Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Doch die schöne Nachbarin Silvia stellt seine Widerstandskräfte auf die Probe. Dann wird der Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und Morello hat seinen ersten Fall.

Das Haus der Frauen

Das Haus der Frauen Laetitia Colombani

Solène ist Staranwältin in Paris. Nach einem Zusammenbruch findet sie Halt im Haus der Frauen, in dem Frauen in Not Zuflucht finden. Sie wird zur Briefschreiberin. Mit jedem Brief, den sie im Auftrag der Bewohnerinnen schreibt, wächst nicht nur ihr Mitgefühl für die verschiedenen Schicksale, sondern auch ihr Interesse an der heldenhaften Blanche Peyron, die 1926 allen Widerständen zum Trotz den "Palais de la Femme" in Paris begründete.

Rainbirds

Rainbirds Clarissa Goenawan

Ren Ishido hat gerade seinen Abschluss an der Universität von Tokio gemacht, als er die Nachricht vom Tod seiner älteren Schwester erhält. Keiko wurde erstochen. Bestürzt reist Ren nach Akakawa, um ihre Sachen zu ordnen. Kurioserweise werden ihm Keikos vakante Stelle an der Schule und ihr Zimmer angeboten. Ren lässt sich auf beides ein, in der Hoffnung, seine Schwester besser zu verstehen und herauszufinden, was wirklich geschah.

Heimelig

Heimelig Blanca Imboden

Nelly ist mit ihren 77 Jahren eine fröhliche und recht muntere Witwe. Trotzdem zieht sie ins Altersheim, weil ihre Tochter Trudi das Elternhaus durch einen Neubau ersetzen will. Trudi verspricht ihrer Mutter zwar eine coole Einliegerwohnung, aber da macht Nelly nicht mit. Dann lieber ins Altersheim. Dort wird es ihr aber schon bald langweilig, und sie geht auf Reisen durch die Schweiz, immer einen Tag lang, von A bis Z.

Palast der Miserablen

Palast der Miserablen Abbas Khider

In der Hoffnung auf ein friedlicheres Leben ziehen Shams Husseins Eltern mit ihm und seiner Schwester aus dem Süden des Irak nach Bagdad. Doch aus dem Streben nach einer besseren Zukunft wird in dem von Saddam Hussein beherrschten Land schnell ein Leben in existenzieller Not. Shams liebt Bücher. In einer Zeit jedoch, in der ein falsches Wort den Tod bedeuten kann, begibt er sich damit in eine Welt, deren Gefahren er nicht kommen sieht.

Die Detektive vom Bhoot-Basar

Die Detektive vom Bhoot-Basar Deepa Anappara

Jai schaut zu viele Polizei-Dokus, denkt, er sei klüger als Pari, und hält sich für einen besseren Anführer als Faiz. Als ein Junge aus ihrer Klasse verschwindet, wagen sich die Freunde in den verwinkelten Bhoot-Basar und immer weiter in die verbotenen Viertel der Stadt. Doch mehr und mehr Kinder verschwinden, und das Trio kommt der Wahrheit so nah, dass danach nichts mehr ist, wie es war.

Kein Sturm, nur Wetter

Kein Sturm, nur Wetter Judith Kuckart

Sonntagabend, Flughafen Tegel. Im Café in der Abflughalle kommt sie mit Robert Sturm ins Gespräch. Er ist 36 - 18 Jahre jünger als sie - und auf dem Weg nach Sibirien. Als sie 1981 mit 18 nach Westberlin kam und Medizin studierte, lernte sie Viktor kennen, der doppelt so alt war wie sie. Mit 36 traf sie zur Jahrtausendwende Johann. Er war so alt wie sie. Gemeinsam hangelten sie sich durch ihre Liebe. Warum sind die Männer in ihrem Leben immer 36?

Kaltes Licht

Kaltes Licht Garry Disher

Auf der Blackberry Hill Farm gleitet eine Schlange unter eine verwitterte Betonplatte. Die Familie Wright lässt den Schlangenfänger kommen, doch der buddelt ein Skelett aus. Ein Fall für die Abteilung für ungelöste Verbrechen, in der Sergeant Alan Auhl verstaubte Cold Cases bearbeitet. Er versucht hartnäckig, dem Geheimnis um den "Plattenmann" auf den Grund zu gehen, aber warum haben die Erinnerungen der Anwohner so viele Lücken?

Eine Frau

Eine Frau Annie Ernaux

Das Leben ihrer Mutter: geboren um die Jahrhundertwende in der Normandie, Arbeiterin, dann Ladenbesitzerin, Ehefrau, zweifache Mutter, lebenslustig und offen, Körper und Geist werden später langsam durch Alzheimer zerstört. Zeit ihres Lebens kämpfte die Mutter darum, ihren sozialen Status zu erhalten, ihn vielleicht sogar zu überwinden. Erst der Tochter wird dies gelingen, eine Distanz zwischen den beiden entsteht. Auch darauf blickt Annie Ernaux zurück, voller Zärtlichkeit und Schuldgefühl.

Fahrplanmässiger Aufenthalt

Fahrplanmässiger Aufenthalt Franz Hohler

Das Schreiben Franz Hohlers ist immer auch ein Reisen. Nicht selten entsteht es unterwegs, an Bahnhöfen oder Flughäfen, im Gehen oder Warten. Diese Erzählungen führen in die Ferne, nach Sarajevo, Kenia, Odessa oder auf den Maidan nach Kiew. Sie führen aber auch in einen Wartesaal am Bahnhof Schwäbisch Hall oder zur Birke vor dem eigenen Haus. Sie öffnen Fenster in die Wirklichkeit - die fremde wie die eigene, oder gleiten unvermutet ins Fantastische.

Felix und die Quelle des Lebens

Felix und die Quelle des Lebens Eric-Emmanuel Schmitt

Der zwölfjährige Felix ist verzweifelt. Seine Mutter Fatou, die im Pariser Stadtteil Belleville ein gemütliches Café betreibt, ist in eine Depression geraten. Die wunderbare Fatou war der Dreh- und Angelpunkt der liebenswerten und schrulligen Gemeinschaft ihrer Stammkunden. Nun ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Um sie zu retten, unternimmt Felix mit ihr eine abenteuerliche Reise nach Afrika, die sie zu ihren Wurzeln führen wird.

Giftmord

Giftmord Kurt Badertscher

In den 1920er-Jahren ereignete sich abseits des Dorfes Suhr ein Doppelgiftmord. Beschuldigt wurde Verena Lehner. Sie hatte 16 Kinder zur Welt gebracht, sich zur Hausbesitzerin hochgearbeitet und besass den Ruf einer Wahrsagerin. Zwei Untermietern soll sie das Essen vergiftet haben. Lehner, die alles bestritt, wurde verurteilt und verbrachte den Rest ihres Lebens im Gefängnis. Sie passte nicht ins Frauenbild ihrer Zeit. - Badertschers Erzählung verwebt Fakten und Fiktion.

Sieben Lügen

Sieben Lügen Elizabeth Kay

Mit einer kleinen Notlüge fängt alles an. "Natürlich passen du und Charles gut zusammen", versichert Jane ihrer besten Freundin Marnie. Doch dann läuft alles aus dem Ruder. Denn eine Lüge zieht die nächste nach sich, und schon bald ist das Verhältnis der drei unwiederbringlich vergiftet. Aus Unbehagen wird Verdacht, aus Verdacht Gewissheit, und aus Freundschaft eine tödliche Falle.

Klare Sache

Klare Sache Denise Mina

Anna McDonald führt in Glasgow ein unauffälliges Leben. Doch eines Morgens stösst sie in einem neuen True-Crime-Podcast auf eine vertraute Gestalt aus ihrer Vergangenheit, was böse Erinnerungen wachruft und die Story mit ihr verknüpft. Dabei ist der Podcast schon gruselig genug: Es geht um ein versunkenes Schiff und eine getötete Familie, von einem Fluch ist die Rede. Anna muss unbedingt herausfinden, was es mit dem Podcast auf sich hat.

Prendiluna

Prendiluna Stefano Benni

Prendiluna staunt nicht schlecht. Vor ihrer Tür steht ein gespenstischer weisser Kater und fordert von der alten Frau nicht weniger, als die Welt zu retten. Hindernisse gibt es allerdings viele: einen mächtigen Geheimorden, Smartphone-Süchtige, lebensgefährliche Matrjoschka-Träume, sensationslüsterne Reporter - und der liebe Gott hängt auch mit drin. In Italien ist die Hölle los.

Vom Segen der Zerbrechlichkeit

Vom Segen der Zerbrechlichkeit Andreas Knapp

Der tiefere Sinn von Riten wird durch Routine und Wiederholung oft verschüttet. Das gilt auch für religiöse Symbole und Vollzüge wie die Eucharistiefeier. Gewohnheitsmässig gefeiert, droht sie zu einem nichtssagenden Leerlauf zu verkommen. Andreas Knapp macht die Worte und Gesten der Eucharistie wieder nachvollziehbar und bedeutsam, und zeigt auf, dass sie ganz konkret mit menschlichen Erfahrungen zu tun haben.

Über die erlangte Erleuchtung stellt der Meister eine Bescheinigung aus

Über die erlangte Erleuchtung stellt der Meister eine Bescheinigung aus Klaus-Werner Stangier

Das Buch bringt Meister Eckhart als Vertreter des Christentums in ein fiktives Gespräch mit dem japanischen Zen-Meister Hakuin. Beide trennt ihre Kultur und Herkunft, beide lebten in anderen Zeiten. Und doch sind beide herausgefordert, den Sinn der religiösen Praxis für das moderne Denken und Empfinden neu zu formulieren. Sie legen dar, dass Religion zu Fragen ermutigt, die sich aus dem Vertrauen in das göttliche Leben entfalten.

Warum ich nicht länger mit Weissen über Hautfarbe spreche

Warum ich nicht länger mit Weissen über Hautfarbe spreche Reni Eddo-Lodge

Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weisssein als die selbstverständliche Norm gilt, nicht weiss zu sein? Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt, dass die Ungleichbehandlung Weisser und Nicht-Weisser unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist. Diskriminierende Tendenzen werden nicht nur von offenen Rassisten, sondern auch von vermeintlich toleranten Menschen praktiziert.

Klima

Klima Charles Eisenstein

Charles Eisenstein plädiert dafür, uns wieder dem Wasser, dem Boden, den Wäldern, der regenerativen Landwirtschaft und dem Naturschutz zuzuwenden, denn vieles, was Treibhausgasen und globaler Erwärmung zugeschrieben wird, ist in Wahrheit unserem separatistischen Weltbild geschuldet. Es reicht nicht, neue Formen der Energiegewinnung oder des Konsums einzuführen. Vielmehr bedarf es eines radikalen Umdenkens.

Empfehlungen

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Berta Isla

Berta Isla Javier Marías

„Gefangen ohne Fluchtmöglichkeit“ ist die Hauptfigur in Javier Marías neuem Roman „Berta Isla“. Tomás Nevinson wurde quasi dazu erpresst, für den britischen Geheimdienst zu arbeiten. In dieser Tätigkeit hat er sich zunehmend von seiner Frau Berta Isla entfremdet. Als Tomás auch noch in den Falklandkrieg ziehen muss, verschwindet er vollständig aus Bertas Leben. Sie wartet jahrelang auf eine Nachricht, hin- und hergerissen zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, bis er offiziell für tot erklärt wird. Doch noch immer glaubt Bert an seine Rückkehr. «Berta Isla» changiert gekonnt zwischen Spionageroman, Ehedrama und Liebesgeschichte. Wie immer bei Javier Marías sind existentielle Fragen eingewebt, die sich um das im Titel angedeutete, einsame Inseldasein der Figuren dreht. Und wie immer bei Javier Marías sind zahlreiche literarische Anspielungen eingestreut, die sich auf das Handlungsgefüge beziehen, wie beispielsweise die Erzählung «Oberst Chabert» von Balzac, in der ein vermeintlich Toter versucht, seine Rechte einzuklagen.

Die Detektive vom Bhoot-Basar

Die Detektive vom Bhoot-Basar Deepa Anappara

Wenn sich schlaue Kinder durch die Slums einer indischen Grossstadt schlagen, denken wir unweigerlich an die rührige Geschichte «Rupien! Rupien!» von Vikas Swarup und dabei vor allem an die Oskar prämierte Verfilmung «Slumdog Millionär». Deepa Anapparas Debüt «Die Detektive vom Bhoot-Basar» geht dagegen von einer authentischen Situation aus, die weit düsterer ist und sich unmöglich in einem Bollywood-Happy-End auflösen lässt. Anappara basiert ihren Roman auf den ausführlichen Recherchen, die sie als Journalistin in den Elendsvierteln in Mumbai und Delhi durchgeführt hat. In den Slums verschwinden jeden Tag über hundert Kinder. Sie werden versklavt, zur Prostitution gezwungen oder als Kindersoldaten eingesetzt. Die Behörden aber ignorieren diese Tatsachen weitgehend. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des naiv vorwitzigen, neunjährigen Jai, der sich zum Detektiv berufen sieht. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich auf, einen vermissten Schulkameraden zu finden.

Der Haschischklub

Der Haschischklub Théophile Gautier

Théophile Gautier lebte von 1811 bis 1872 und gehörte der Pariser Bohème um Victor Hugo an. Als Verfechter des l’art pour l’art war er der Ansicht, dass ein Kunstwerk alleine sich selbst zu genügen habe und sich keinerlei gesellschaftlichen Einflüssen beugen dürfe. Gautier gehörte zur zweiten Generation der französischen Romantik und war ein grosser Verehrer der fantastischen Literatur eines E.T.A. Hoffmann. In der Erzählsammlung «Der Haschischklub» kommen all diese Aspekte zum tragen. Die im Titel angeführte Erzählung, eigentlich eher ein Essay, handelt von den Experimenten, die eine Reihe Intellektueller, auf Einladung eines befreundeten Arztes, mit dem damals neu eingeführten Haschisch durchführten. Gautier, der dem Klub, wie unter anderen Balzac, Baudelaire und Nerval angehörte, beschreibt ausführlich die Wirkung der Droge, vom Zustand der Glückseligkeit bis zum Albtraum.

Die Entdeckung der Fliehkraft

Die Entdeckung der Fliehkraft Kai Weyand

Im 2015 erschienen Roman „Applaus für Bronikowski“ beschreibt Kai Weyand einen jungen Mann, der in einem Bestattungsinstitut arbeitet und den Toten ihre letzten Wünsche erfüllt, seien sie auch noch so absurd. Wie seine versponnene Hauptfigur Nies, arbeitete auch Weyand eine Zeitlang in einer solchen Einrichtung und wie seine Hauptfigur Karl im neuen Roman „Die Entdeckung der Fliehkraft“, arbeitete er eine Weile als Deutschlehrer in einem Gefängnis. Nun ist bekanntlich eine Hauptfigur nicht gleichzusetzen mit dem Autor. Bei Nies, wie bei Karl jedoch zeigt sich eine aussergewöhnliche Affinität zur Sprache und ihrer Poesie, die, wie Karl einmal vor seinen tätowierten Schülern festhält, die „Geschmacksnerven explodieren“ lässt und mit dem „sprachlichen Fastfood“ des Alltags nicht zu vergleichen ist. Die Poesie geht einher mit der Fliehkraft der Gedanken, die sich wiederum um grosse Themen wie Liebe, Freundschaft, Entfremdung und Schuld drehen.

Mardi und eine Reise dorthin

Mardi und eine Reise dorthin Herman Melville

Einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, ein regelrechter moderner Mythos ist Herman Melvilles Geschichte vom riesigen weissen Wal Moby Dick und seinem Gegenpart, dem einbeinigen Kapitän Ahab, der mit seinem allumfassenden Hass auf das Tier fast seine gesamte Schiffsbesatzung mit sich in den Tod reisst. Einzig Ismael überlebt, um von diesem einzigartigen Abenteuer Zeugnis abzulegen. In der Bibel ist Ismael der von Abraham verstossene Sohn, im Meisterwerk von Hermann Melville aber ist er ein freier Mensch, ohne Bindungen oder Vorgeschichte. 1849, zwei Jahre vor dem Erscheinen des Moby Dick, veröffentlichte Melville einen noch viel wundersameren Roman: «Mardi und eine Reise dorthin». Auf der Suche nach einem schönen Leben steuern zwei Deserteure auf eine ferne Inselwelt in der Südsee zu. Sie treffen auf eine wunderschöne Frau und folgen ihr auf die Inselgruppe Mardi. Dort verschwindet sie plötzlich und die Abenteurer machen sich auf die Suche nach ihr. Es folgt eine surreale Reise ins Ich und in die Geschichte der Menschheit. Der fantastische Roman wuchert ins Uferlose und reisst die Leser mit, wie ein Meeressturm.

Das Leben und die aussergewöhnlich erstaunlichen Abenteuer des Seefahrers Robinson Crusoe ...

Das Leben und die aussergewöhnlich erstaunlichen Abenteuer des Seefahrers Robinson Crusoe ... Daniel Defoe

Es dürfte wohl nur wenige Menschen geben, die nicht wissen, wer Robinson Crusoe ist. Die Abenteuer einer der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte sind ins allgemeine Gedankengut eingegangen: Schiffbruch, einsame Insel, Freitag, Rettung. Die meisten deutschen Leser aber kennen wohl nur eine der vielen Kinder- oder Jugendbuchfassungen des Bestsellers aus dem Jahr 1719. Aus Anlass des 300. «Geburtstags» des Romans hat nun der Mareverlag vergangenes Jahr eine neue, werkgetreue Übersetzung herausgegeben. Es zeigt sich, dass es sich nicht um einen eigentlichen Abenteuerroman handelt, sondern eher um einen komplexen Bildungsroman, in dem nicht nur das positivistische Do-it-yourself seine Urständ feiert, sondern auch grundsätzliche Fragen zur Individualität im Verhältnis zur göttlichen Vorsehung gestellt werden.


Die 10 beliebtesten Bücher im August

  1. Platz 1

    Guido Brunetti – Geheime Quellen

    Donna Leon

  2. Platz 2

    Der Pascha aus Urnäsch

    Abdullah Dur

  3. Platz 3

    Heimelig

    Blanca Imboden

  4. Platz 4

    Das Gewicht der Worte

    Pascal Mercier

  5. Platz 5

    Kostas Charitos – Zeiten der Heuchelei

    Petros Markaris

  6. Platz 6

    Südlichter

    Nina George

  7. Platz 7

    Kommissär Hunkeler – Hunkeler in der Wildnis

    Hansjörg Schneider

  8. Platz 8

    Heimkehr

    Thomas Hürlimann

  9. Platz 9

    Kate Burkholder – Brennendes Grab

    Linda Castillo

  10. Platz 10

    Huufyse mit Gomfi

    Verena Blum-Bruni

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