Bruno Chef de police [17]
– Déjà-vu
Walker, Martin
Bruno erholt sich noch von einer Schussverletzung, als ein geheimnisvoller Fund sein Interesse weckt: Bei einem verfallenen Schlösschen wird ein Grab mit drei Skeletten gefunden, offenbar aus dem Zweiten Weltkrieg. Ist es im idyllischen Saint-Denis zu Kriegsverbrechen gekommen? Bruno begibt sich auf Spurensuche in dunkle Zeiten, doch auch in der Gegenwart wird er dringend gebraucht: Internationale Besucher müssen mit Köstlichkeiten aus dem Périgord bewirtet werden, und die malerische Vézère schwillt zu einem reissenden Strom an.
Seft hat ein besonderes Auge für Feuersteine. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einen seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit einer Vision von einem grossen Steinkreis, den die zerstrittenen Stämme der Ebene gemeinsam errichten. Diese Vision inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern, und eine grausame Gewalttat führt zum Krieg.
Enna und Jale sind in den Elbmarschen zu Hause. Sie leben im Rhythmus von Ebbe und Flut, beobachten Kormorane und Austernfischer und zählen die Tage, bis ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es endlich so weit ist, verschwindet nicht nur Alea spurlos, sondern auch Jale. Entschlossen durchkämmt Enna auf der Suche nach ihnen das Alte Land, ohne zu ahnen, dass dieser Weg sie für immer verändern wird.
Schon als Mädchen rebelliert Peggy Guggenheim (1898-1979) gegen die Etikette der New Yorker Upperclass. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters ist sie kaum erwachsen, als sie die jüdische Familiendynastie verlässt, um sich in das aufregende Paris der 1920er Jahre zu stürzen: Pernod mit Djuna Barnes, Shootings mit Man Ray, Affären mit Samuel Beckett und Max Ernst. Ihre mondänen Partys schreiben Geschichte. Doch Peggy ist entschlossen, der Welt mehr zu hinterlassen.
März 1945. Amerikanische Verbände haben Köln erreicht. Unlängst wurde die Domstadt schwer bombardiert. Ein abgeschossener Pilot stürzte dabei mit seinem Fallschirm mitten ins Chaos und wurde Opfer eines Lynchmords. Nun soll der amerikanische Soldat Joe Salmon, eigentlich Joseph Salomon, ein Kölner Jude, den Fall klären. Joe sucht den Mörder und insgeheim noch zwei andere Menschen, die er einst in der Heimat zurücklassen musste: Jakub und Hilda, seinen besten Freund und die Frau, in die er hoffnungslos verliebt war.
Seit Jahrtausenden wird der menschliche Körper vor Probleme gestellt und löst sie auf seine eigene Art. Was können wir von ihm lernen? Kann der Körper uns neue Perspektiven auf das Leben an sich eröffnen? Die Antworten, die unser Körper liefert, sind faszinierend. Am Anfang steht das Staunen, am Ende ein neuer Blick auf uns selbst: Mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und plastisch auf den Punkt gebrachten, komplexen Zusammenhängen weckt Giulia Enders eine tiefe Liebe zu dem, was uns so nah und doch so fern ist.